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Über Fußpflege

Hornhaut entsteht unter anderem durch ständigen Druck auf eine bestimmte Stelle. Die Haut produziert dort vermehrt neue Zellen, sodass sich eine Schicht aus abgestorbenen harten Zellen bildet. Mit dieser Schicht versucht der Körper sich zu schützen.

Hühneraugen und Hornhaut sind im Grunde das Gleiche. Beide beruhen auf einer Verhärtung der Haut infolge von Druck oder Reibung. Der Hauptunterschied zwischen beiden ist, dass Hühneraugen tiefere, lokal begrenzte Verhärtungen sind, während Hornhautschwielen sich über größere Hautflächen erstrecken und oberflächlicher bleiben.

Hornhaut befindet sich in der Regel an Fußballen und an Fersen. Sie ist gelb bis dunkelbraun. Auslöser sind z. B. hohe Absätze, langes Stehen oder starkes Übergewicht. Hornhaut selbst ist zwar nicht schädlich, kann jedoch auf die Dauer schmerzhaft sein und andere Beschwerden nach sich ziehen.

Risse im Fersenbereich – auch Schrunden genannt – sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch extrem schmerzhaft sein.

Am Anfang sind es scheinbar harmlose, weiße Einkerbungen an der Ferse. Diese entstehen meist durch zu trockene Haut. Doch wenn man sie nicht behandelt, können die Risse aufbrechen und zu tief klaffenden, blutigen Schrunden werden. Ist diese Phase erreicht, wird es quasi unmöglich, die Ferse ohne erhebliche Schmerzen zu belasten, da die Hautränder durch die erhöhte Spannung auf die Haut auseinandergezogen werden. Diese tiefen Wunden können sich entzünden.

Eine frühe Behandlung mit Feuchtigkeitspflege kann die Rissbildung im Keim ersticken. Trage eine Creme auf Urea-Basis auf – am besten mindestens zweimal täglich. Produkte wie die COMPEED® Intensivcreme für rissige Fersen können tagsüber aufgetragen werden, wirken aber besonders gut, wenn sie über Nacht einwirken können. Sollten sich die Risse entzünden oder zu schmerzhaft werden, wende dich an einen professionellen Fußpfleger.